Digital Marketing Trends 2023

Digital Marketing Trends 2023

Google Ads schnellen in die Höhe, die Datenschutzbestimmungen werden immer strenger und das Tracking von aussagekräftigen Daten scheint fast unmöglich. Aber nicht, wenn du dir diese Trends zunutze machst, die das Jahr 2023 bietet! Wir stellen dir die 4 Top Trends im Digital Marketing vor und welche Chancen diese bieten.

Trend Nr. 1: Enhanced Conversions

Die Einschränkungen in der Datenerfassung durch Cookie-Banner werden in diesem Jahr vielen zum Verhängnis, wenn es um exaktes Tracking geht. Das Ablehnen von Cookie-Bannern führt oftmals zu verfälschten Tracking-Daten. Das macht es Werbetreibenden zunehmend schwer, effektive Marketingentscheidungen zu treffen. Je weniger Daten über die User vorliegen, desto schlechter sieht die Leistung der Google Ads Kampagnen aus.

Daher wird die Erhebung von First Party Daten im nächsten Jahr zunehmend wichtig. Mit selbst erhobenen Kundendaten wie E-Mail Adressen und Telefonnummern umgehst du die zunehmend strengeren Datenschutzrichtlinien auf gesetzeskonforme Weise.

Eine Möglichkeit, um First Party Daten effizient zu nutzen und sich eine erfolgreiche Datenstrategie aufzubauen, sind Enhanced Conversions. Enhanced Conversions, oder erweiterte Conversions, bezeichnen die Möglichkeit, das Google Ads Tracking um selbst erfasste Daten der User zu erweitern. Die Anreicherung von Daten führt dazu, dass der Google Algorithmus die Leistung der Kampagne höher einstuft und sie weiter nach oben reguliert. Bei Löschung von Cookies aufgrund von ITPs ermöglichen Enhanced Conversions eine nachträgliche Zuordnung der Interaktionen zu den Conversions. Die Voraussetzung ist, dass der User das Cookie-Banner akzeptiert.

Warum du Enhanced Conversions nutzen solltest:

  • Vorhandene Conversion-Tags können ergänzt werden, indem Daten aus verschiedenen Quellen kombiniert werden. Das hilft, um das Verhalten der Nutzer im Laufe der Zeit besser zu verstehen.

  • First Party Daten von der Website werden mit Enhanced Conversions datenschutzkonform und vertraulich genutzt.

  • Conversions lassen sich noch genauer erfassen. Durch hochwertige Daten ist es Werbetreibenden möglich, noch genauere Vorhersagen über die Kampagnen Ergebnisse zu machen.

  • Die Nutzung erweiterter Conversions ermöglicht bessere Gebotsoptionen. Auf diese Weise lässt sich die Kosteneffizienz steigern und der Return on Investment (ROI) verbessern.

Während die Datenschutzänderungen sich in diesem Jahr zunehmend verschärfen, beginnt ab Juli 2023 die nächste Generation von Google Analytics. Ab Mitte 2023 wird somit das bisherige Tracking-Tool Universal Analytics offiziell von Google Analytics 4 abgelöst. Das führt dazu, dass viele Standard Conversions wegfallen. Mit “Enhanced Conversions” bietet Google Werbetreibenden eine entscheidende Möglichkeit für die Zukunft, um das Conversion Tracking zu optimieren.

Trend Nr. 2: Social Ads statt Search

Der Wettbewerb steigt und es gibt immer mehr Marketer, die auf Google unterwegs sind. Gleichzeitig sinkt die Aufmerksamkeitsspanne der User. Das wird an der durchschnittlich immer kürzeren Verweildauer deutlich.

Die Folgen werden Werbetreibende in diesem Jahr maßgeblich beeinflussen. Die Klickpreise steigen und Google Ads werden immer teurer. Das führt dazu, dass Werbetreibende zunehmend von Search zu Social Ads ausweichen. Social Ads auf Pinterest, LinkedIn, TikTok & Co. gewinnen an Relevanz, insbesondere Videokanäle wie TikTok. 

Warum du auf Social Ads setzen solltest:

  • Durch die potenziell niedrigen Kosten kannst du günstig verschiedene Kampagnen austesten und deine Werbestrategie konstant optimieren.

  • Bereits mit relativ geringer Reichweite kannst du maximale Ergebnisse erzielen. Insbesondere auf TikTok hat jeder die Chance, viral zu gehen.

  • User werden in ihrer eigenen Welt abgeholt. Die Interaktionsmöglichkeiten in den sozialen Netzwerken machen Kommunikation in Echtzeit möglich. Das schafft Vertrauen.

  • Präzises Targeting ist möglich, da User in ihren Social Media Profilen ihre persönlichen und beruflichen Angaben laufend aktualisieren.

Mit Paid Social kann insbesondere auch die jüngere Zielgruppe stärker abgeholt werden. Denn die Social Media Affine Generation befindet sich bereits unter den Entscheidungsträgern in Unternehmen: Während die Generation Y aktuell zwischen 28-42 Jahre alt ist, gehören zur Generation Z die unter 28-jährigen. Beide Generationen werden auch Digital Natives genannt, da sie online nicht nur mit Unternehmen und Privatpersonen interagieren, sondern sich auch über Produkte und Dienstleistungen digital informieren. Wer das Potenzial von Paid Ads nutzen möchte, kommt im Jahr 2023 um Social Ads nicht mehr herum.

Trend Nr. 3: Video Content

Ein weiterer Trend, der sich im letzten Jahr bereits deutlich auf TikTok und YouTube abgezeichnet hat und weiterhin Fahrt aufnimmt, ist Video Content. Visuelle Plattformen bieten ein großes, zukünftiges Marketingpotenzial – insbesondere für die Zielgruppe der Generation Z. 

Mit vertikalen Kurzvideos lässt sich auch in diesem Jahr schnell eine große Reichweite aufbauen. Das gilt insbesondere für die snackable und short-form Videos im vertikalen 9:16 Format, die wir von TikTok und inzwischen auch von den YouTube Shorts kennen. 

Um die teuren Google Ads zu umgehen, wird Video Content auf YouTube eine gute Ausweichstrategie sein. Mit Video Action Campaigns wirst du am ehesten an deine Conversions herankommen. Sie sind darauf ausgelegt, möglichst viele Conversions zu erzielen. Außerdem werden Video Action Campaigns auch außerhalb von YouTube ausgespielt, was die Reichweite deutlich erhöht.

Warum du Video Content produzieren solltest:

  • Mehrere Sinne gleichzeitig werden angesprochen. Damit heben sich Videos von anderen Medien ab. Das sorgt für mehr Aufmerksamkeit durch die Verbindung von Entertainment, Emotion und Information.

  • Videocontent auf der Website wird als relevanter eingestuft, da Videos aus der Flut an Content herausstechen und den User fesseln. Das steigert den Traffic und die SEO Performance auf der Website.

  • Mit Bewegtbildern lässt sich ein lebensechter Eindruck vom Produkt erzeugen. So lassen sich selbst erklärungsbedürftige und komplexe Produkte auf einfache und spannende Weise darstellen. Mit Produktdemos oder Tutorials unterstützen Werbetreibende den Kunden bei seiner Kaufentscheidung.

  • Videos transportieren Emotionen. Das sorgt dafür, dass User mehr Vertrauen in Marken haben, die regelmäßig Video Content veröffentlichen. Laut Meta Statistik verbringen User dreimal so viel Zeit mit Live Videos, im Vergleich zu anderen Medien.

“Menschen merken sich 10% von dem, was sie hören, 20% von dem, was sie lesen, aber 80% von dem, was sie sehen” (hp)

Wenn du Unterstützung bei der Erstellung und Distribution von Social Media oder YouTube Ads benötigst, melde dich gerne bei uns. Auch bei der Video Produktion unterstützen wir dich professionell, gemeinsam mit unseren Partneragenturen falkemedia und 390°. Als German Brand Award Winner 2022 sind wir der richtige Partner an deiner Seite, wenn es um YouTube Kampagnen und Video Produktion geht.

Trend Nr. 4: User Generated Content

User Generated Content (UGC) ist ein Sammelbegriff für Inhalte, die von Benutzern oder Kunden erstellt werden, statt vom Unternehmen selbst. Das kann ein Foto sein, eine Bewertung auf einer Website oder ein Kommentar in einem Forum. Es ist eine Form der Mund-zu-Mund-Werbung, die es Unternehmen ermöglicht, ihr Publikum kostenlos und auf effektive Weise zu erreichen.

User Generated Content hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Kaufentscheidung von Nutzern. Denn persönliche Erfahrungsberichte sind authentisch und fördern das Vertrauen zum Publikum. Das ist es, was insbesondere die junge Generation in diesem Jahr erwartet – mehr Persönlichkeit, lockere Formulierungen und ein menschlicher Tone of Voice!

Eine intensive Interaktion mit der Community und die Zusammenarbeit mit Influencern ist ein guter Einstieg in die Produktion von UGC. Influencer erhalten beispielsweise die kostenlose Zusendung einer Produktprobe im Austausch gegen ein offenes, wertschätzendes und ehrliches Feedback. Auch kreative Spiele oder Wettbewerbe können online veranstaltet werden, mit dem Preis eines Produktes als Anreiz und der Gegenleistung eines kurzen Feedbacks.

Warum du User Generated Content erstellen solltest:

  • Werbeanzeigen, die mit Verbraucher-Meinungen und Testimonials geschmückt werden, erzielen laut einer Studie von shopify eine 4x höhere Klickrate.

  • Mit UGC ermöglichst du Usern, sich als Teil deines Angebots zu betrachten. Sie können durch Produktumfragen und Kommentare mit deiner Marke interagieren. Das erhöht die Zugehörigkeit und das Vertrauen in deine Marke.

  • Erfahrungsberichte und Testimonials machen deine Angebote nicht nur glaubwürdig, sondern auch einzigartig. Du erfährst, was Kunden an deinen Angeboten schätzen, wo es Verbesserungspotenzial gibt und wofür deine Marke aus Kundensicht steht. Damit erhältst du wertvollen Input für deine Marketing Strategie.

  • Der Dialog mit Nutzern erzeugt mehr Sichtbarkeit, mehr Engagement und einen deutlichen Uplift auf deine Conversion Rate.

Du suchst Unterstützung bei der Conversion-Rate Optimierung? Wir beraten und begleiten dich gerne bei deinen Herausforderungen im Digital Marketing! Jetzt unverbindlich anfragen.

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Veröffentlicht am: 19. Januar 2023Kategorien: Online MarketingTags: , , ,

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Philip Günther

Philip Günther

Geschäftsführer

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Über den Autor / die Autorin: Anja Fleischer

Anja ist B2B Online Marketing Managerin bei Lemundo am Standort in Ludwigsburg. In ihrer Freizeit ist sie gerne kreativ in der Küche, macht Yoga und geht auf Reisen - am liebsten in ferne Länder und Kulturen.