YouTube Bumper Ads: Auf diese 10 Dinge musst du achten

YouTube Bumper Ads: Auf diese 10 Dinge musst du achten

YouTube Bumper Ads sind ein kraftvolles Werkzeug, um potenzielle Kunden zu erreichen. Als kurzes Werbeformat haben sie das Potenzial, Aufmerksamkeit und Engagement auf eine sehr effektive Weise zu steigern. Aber wie lassen sich die YouTube Bumpers optimal für die eigene Webseite oder Marke nutzen?

In diesem Blogartikel erfährst du alles über die 10 Erfolgsformeln der YouTube Bumper Ads: Welche Zielgruppe soll angesprochen werden? Welche Themen oder Botschaften sind besonders geeignet? Wie schafft man einen Mehrwert für den Nutzer? Erfahre in diesem Blogartikel, welche Chancen in der Nutzung von YouTube Bumper Ads liegen oder schau dir das folgende Video dazu an. Los gehts!

Eure Marke braucht professionelle Unterstützung beim YouTube Marketing?

Einführung

Zuerst musst du verstehen, dass Bumper zu den Trueview InStream Formaten gehören. Das bedeutet, deine Bumper Werbeanzeige wird im Kontext eines anderen Videos eingeblendet. Deine Botschaft erscheint vor, in der Mitte oder nach dem Video, dass der User sich anschaut. 

Der CPM beim Bumper Ads liegt pro Einblendung zwischen 1-4€ – das ist der Preis pro 1.000 Impressionen. Dieser Preis hängt stark von der Einschränkung der Zielgruppe und der Saisonalität ab. Im 4. Quartal eines jeden Jahres sind die Anzeigen üblicherweise deutlich teurer, ebenso wie zu den Sales Events – beispielsweise dem Black Friday und Valentinstag. Höherer Werbedruck bedeutet höhere Preise!

Die Besonderheit der Bumper Ad Formate: Es handelt sich um Nonskipps, das bedeutet, um nicht überspringbare Formate. Du kannst also zu über 95% davon ausgehen, dass die Leute deine gesamte Bumper Ad sehen werden.

1) Nutze jede Sekunde

Eine Bumper Ad dauert nicht mehr als 6 Sekunden. Im Vergleich muss man sagen, dass die durchschnittliche Sichtdauer auf anderen Social Media Kanälen bei 2 Sekunden liegt. Da sind 6 Sekunden gar nicht so wenig. 

Was ist nun wichtig, um zu starten? In erster Linie musst du verstehen, wie du diese 6 Sekunden bestmöglich einsetzt. Halte es kurz und knapp. Stelle sicher, dass deine Kernbotschaft auf den Punkt vermittelt wird. 

Erstelle attraktive Anzeigen, die deine Botschaft visuell ansprechend verpacken und das Interesse des Zuschauers wecken. Verwende professionelle Videos und High-End-Grafiken sowie Textelemente, um die Aufmerksamkeit des Betrachters zu fesseln.

2) 1 Botschaft pro Bumper

Vor allem bei Kurzformaten ist es entscheidend, nur die wesentlichen Informationen zu teilen. Vermeide zu viele Informationen oder zu viel Text in den Spots. Du solltest dich auf eine einzige Kernbotschaft konzentrieren, damit die Zielgruppe die Nachricht leicht versteht und behält. 

Sei kreativ: Kreiere eine einzigartige Geschichte hinter der Botschaft oder nutze unterhaltsame Elemente für mehr Aufmerksamkeit beim Publikum. Verwende passende Musik oder Soundeffekte. Das trägt dazu bei, den Tonfall des Spots zu bestimmen und ihn lebendig werden zu lassen. Wähle also Musik- oder Soundtracks aus, die am besten zum Thema des Spots passen und die Botschaft unterstreichen. 

Für die Formulierung der Botschaft nutzen wir eine Faustformel: Eine Bumper Ad = Ein Ziel! Da die Zeit limitiert ist, solltest du dir klar sein, wen du erreichen möchtest, was der Zweck der Anzeige ist und was der User nach der Anzeige machen soll. Diese Herausforderung musst du lösen, indem du dein Ziel formulierst: Möchtest du Klicks generieren? Möchtest du Aufmerksamkeit gewinnen? Oder neue Kunden?

3) Traumkombi: Bumper + Langformate

Häufig können Bumper Ads gut mit einem anderen Format kombiniert werden. Das Traumszenario wäre, dass du eine Bumper Ad mit einem Skippable Format kombinierst, um deine Geschichte über mehrere Formate hinweg als Story zu verpacken.

Unser Tipp: Nutze Bumper nicht als ersten Kontaktpunkt, sondern in Kombination mit einem langen Skippable Format. Im ersten Schritt wird der User mit der Skippable Ad bespielt und kommt zum ersten Mal mit deiner Marke in Berührung. Ergänzend sprichst du dann im zweiten Schritt mit der komprimierten Botschaft in einer Bumper Ad nochmals dieselbe Zielgruppe an, um nachhaltig für deine Marke zu begeistern.

4) Die 3 + 3 Regel

Jetzt bleibt die Frage offen, wie du diese kurze Zeit am Besten nutzen kannst. Wenn du dem Kunden sowohl dein Leistungsversprechen mitteilen, als auch sein Vertrauen gewinnen möchtest, solltest du die 6 Sekunden strukturiert aufbauen.

Dafür empfehlen wir dir die 3+3 Regel:In den ersten Sekunden sollte es darum gehen, welche Leistung du dem Kunden bieten kannst: Welche Probleme oder Herausforderungen löst du für ihn? Was ist dein Versprechen? Beantworte diese Fragen innerhalb der ersten 3 Sekunden.

In den letzten 3 Sekunden erwähnst du kurz und knapp, warum der Kunde sich für dich und deine Marke entscheiden sollte: Was macht deine Marke aus? Was ist dein USP?

5) Größe verdreifachen

Damit deine Strategie gut funktioniert, sollten die Videoformate mobilfreundlich sein und gut auf verschiedenen Bildschirmgrößen und Betriebssystemen funktionieren. Auf unseren Mobilgeräten sehen Videos immer anders aus, als auf dem Desktop. Durchschnittlich schauen wir Content auf unseren Mobilgeräten eher hochkant – im 4:3 Format – an, während wir auf dem Desktop einen horizontalen Bildschirm im 16:9 Format haben.

Unsere Empfehlung: Versuche ein 4:3 und ein 16:9 Format zu produzieren. Mit hochkant produzierten Videos erreichst du insgesamt einen höheren CTR, also eine höhere Klickrate. Denn ein 16:8 Format macht nur ⅓ deines Bildschirms aus. Das heißt, durch die Nutzung des hochkanten 4:3 Formats vergrößert du deine Videofläche ungefähr um den Faktor 3. Damit sticht das Hochformat deutlich mehr ins Auge – was die Conversion Rate erheblich verbessern wird!

6) Synergien nutzen (YouTube auch auf Pinterest nutzen)

Die meisten Menschen sind auf mehreren Social Media Kanälen aktiv. Da die wenigsten Kunden gleich beim ersten Kontakt mit deiner Marke kaufen, ist es wichtig, auf verschiedenen Kanälen präsent zu sein.

In letzter Zeit stellt sich vermehrt dar, dass sich zwischen YouTube und Pinterest Synergien ergeben, die sich positiv auf die Reichweite auswirken. Wenn du Anzeigen auf YouTube schaltest, ist es eine gute Idee, diese auch auf Pinterest zu veröffentlichen – und andersherum.

Denn YouTube hat sich seit dem Push der YouTube Shorts inzwischen auf das vertikale Videoformat spezialisiert. Gleichzeitig sehen wir auf Pinterest, dass hier nicht mehr nur statische Bilder präsentiert werden, sondern immer mehr vertikale Videos, die die Aufmerksamkeit der User erregen. 

Deshalb unser Tipp: Nutze die Synergieeffekte und adaptiere deine Videos auf beiden Kanälen. Falls du nicht weißt, wie das geht, kannst du dich gerne über das Kontaktformular unter dem Blogartikel an uns wenden.

7) CPA durch Retargeting reduzieren

Grundsätzlich ist bekannt, dass es immer viel günstiger ist, bestehende Kunden zu erreichen, als Neukunden zu gewinnen. Mit Retargeting stellst du sicher, deine Kampagnen effizient zu nutzen und dein Ziel zu erreichen. 

Retargeting-Kampagnen kannst du auf der einen Seite dafür nutzen, um Interessenten erneut auf deine Website zu ziehen. Aber auch durch die Nutzung von Newslettern und YouTube Ads als Retargeting Maßnahmen erreichst du bereits interessierte Nutzer.

Im Rahmen der YouTube Ads kannst du zum Beispiel Retargeting-Kampagnen im Sequencing Format erstellen. Dabei handelt es sich um eine Serie an Kampagnen, die aufeinander aufbauen – das ist allerdings etwas teuer, wenn man hauptsächlich auf Bumper Formate setzt. Du kannst es aber auch über Starting-Formate machen, das bedeutet du gibst spezielle Videos an, die die Zielgruppe vorher gesehen haben soll, um dann mit deiner Anzeige angesprochen zu werden. Eine weitere Retargeting-Möglichkeit ist, dir deine Zielgruppen aus deinem YouTube Kanal aufzubauen. Diese Retargeting-Möglichkeiten führen zu geringeren Akquisitionskosten, als sich nur auf die Bewerbung von Neukunden zu konzentrieren.

Mache dir außerdem bewusst, dass du Stammkunden auf eine andere Art erreichst, als Neukunden. Der Neukunde weiß noch gar nicht, wozu du in der Lage bist und was du bietest. Der Stammkunde dagegen kennt deine Angebote und hat womöglich sogar die meisten deiner Produkte oder Leistungen bereits beansprucht.

Unser Tipp: Erstelle eine Bumper Ad für die Stammkunden, in der ein bestimmter Service beworben wird, den sie noch nicht gebucht haben. Als Beispiel: Ein Stammkunde in deinem Autohaus lässt sein Auto bei dir reparieren, hat allerdings noch nie den Reifenwechsel bei dir machen lassen. Diese Informationen aus dem CRM-System können dafür genutzt werden, um diese Kundengruppe gezielt mit einer Bumper Ad zu bespielen, die den Reifenwechsel bewirbt.

8) CTR Tests

Mache dir Gedanken über deine Wunschkunden und sei kreativ darin, welche Anzeigen sich für wen am Besten eignen, um den nächsten Schritt in der Kundengewinnung und -bindung zu gehen. Teste dich bei der Gestaltung deiner Anzeigen aus und optimiere sie auf die Zielgruppe hin. 

Bei deinen Tests solltest du berücksichtigen, dass der Call-to-Action Button einen besonderen Stellenwert hat. Dieser Button sagt auf wenigen Zeichen, was der Kunde machen soll. Das Testen verschiedener Buttons wird dazu führen, dass die Klickrate steigt oder sinkt. Probier dich aus und schau, was bei welcher Zielgruppe am Besten ankommt!

9) Voice-On

Auf YouTube gilt: Video Voice On! Um deine Klickrate zu steigern, musst du die Stimme deiner Marke nutzen. Das ist vor allem wichtig, da innerhalb von YouTube über 90% der Zuschauer ihren Ton anhaben. Nichts ist schlimmer als dass deine Botschaft von deinen Zielkunden frei interpretiert wird!

10) Untertitel & Übersetzungen

Auf Pinterest solltest du darauf verzichten, den Text direkt im Video einzublenden. Denn je nach Bildschirmgröße, die der User nutzt, verändert sich die Textgröße – im schlimmsten Fall ist der Text nicht lesbar. 

Die bessere Möglichkeit ist, dass du den Text über die sogenannten “Transkripts” hinterlegst. Denn das Wichtigste ist, dass die Texte wirklich lesbar über das jeweilige Format abgerufen werden können. Außerdem kannst du so auch Übersetzungstexte hinterlegen und sicherstellen, dass der Text zum Video für englischsprachige Nutzer auch auf Englisch lesbar ist.

Fazit

Bumper Ads sind keine alleinstehenden Anzeigen, sondern sollten als Teil der Customer Journey betrachtet werden. Sie können an vorangegangene Video Geschichten anknüpfen und diese weitererzählen. Genauso können sie deine spezifischen Kundengruppen wieder aktivieren und zur Interaktion oder zum Kauf anregen. 

Wenn du Unterstützung bei der Beratung, Erstellung und Optimierung gelungener Bumper Ads benötigst, kannst du dich jederzeit über das untenstehende Kontaktformular bei uns melden. 

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Veröffentlicht am: 14. Februar 2023Zuletzt aktualisiert: 18. Oktober 2023Kategorien: YouTubeKommentare deaktiviert für YouTube Bumper Ads: Auf diese 10 Dinge musst du achten

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Über den Autor / die Autorin: Philip Günther

Philip Günther ist Geschäftsführer & Innovator. Als E-Commerce, YouTube und Full Funnel Performance Marketing Experte berät er namhafte Marken v.a. in der E-Commerce & Marketing Strategie. Sein Antrieb ist Neugier, sein Verstand schlägt für datengetriebene Entscheidungen und sein Herz brennt für Innovationen. Wenn er nicht im Hamburger Büro sitzt, befindet er sich wahrscheinlich im Wohnmobil, auf dem Wasser oder dem Mountainbike.