Meet Magento 2019: Im Zeichen von PWA & Customer Experience

Anfang Juni feierte die „Meet Magento“ ihr zehnjähriges Jubiläum als Deutschlands führende E-Commerce-Konferenz für das Shopsystem Magento. So trafen sich neben dem Leipziger Zoo in großen, mit Stuck gespickten Hallen: Händler, Entwickler, Projektleiter, Hoster und weitere Akteure des Magento Ökosystems. (Amazon, PayPal, Google & Co. waren natürlich auch vor Ort): Da durfte Lemundo als Magento Certified Agentur natürlich nicht fehlen.

’10 Wege, wie Sie Ihre Magento Projekte gegen die Wand fahren‘ –  die Infos haben Amelie und Philipp natürlich auch begierlich aufgenommen – um sensibilisiert mögliche Fallen vorrauschend zu erkennen und zu verhindern. Doch welche Trends & Themen die Besucher der Meet Magento dieses Jahr  wirklich bewegten, haben die beiden für euch zusammengefasst:

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Das Jahr der Progressive Web Apps

Das Thema Progressive Web App – kurz PWA – beschäftigte die Community gleich in mehreren Vorträgen. Andrey Lipattsev von Google ging sogar so weit, 2019 zum „Jahr der Progressive Web Apps“ auszurufen.

 

Kurz erklärt: Eine Progressive Web App ist eine schnelle Webseite, die über Microservices verfügt und zahlreiche Funktionen aufweist, die bislang nur nativen Apps vorbehalten waren – also solchen, die man bei Google Play oder im AppStore von Apple herunterladen kann. Unter Anderem können PWAs wie native Apps mit Notifications den Smartphone-Nutzer erreichen oder offline Inhalte anbieten, was den sogenannten Service Workern zu verdanken ist, die ein dediziertes Caching ermöglichen. Eine PWA sollte somit zu einem Boost in der Customer Experience führen.

Starbucks hat in New York z.B. gute Erfahrungen mit der Offline-Funktionalität gemacht: Wenn untertage in der U-Bahn das Handynetz verschwindet, können Starbucks-Kunden trotzdem ihren Lieblingskaffee vorbestellen – und ihn wenige Minuten später im Store abholen. Die Vorbestellung wird einfach versendet, sobald eine Verbindung mit dem Internet wieder möglich ist.

Logisch, dass PWAs auch für die Magento Community spannend sind. Und das Thema kommt gerade zum richtigen Zeitpunkt, bietet sich der Aufbau einer Progressive Web App doch gerade bei einem Wechsel von Magento 1 zu Magento 2 an. 

Adobe in der Magento Customer Journey

Natürlich war auch Adobe Thema. Das US-Softwareunternehmen hatte Magento 2018 als Shopsystem gekauft. So sprachen neben Mitgliedern aus dem Magento-Vorstand auch Vertreter von Adobe über die Zusammenarbeit und die zukünftige Roadmap.  

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Christoph Kull – Geschäftsführer DACH und Osteuropa bei Adobe – lobte die Stärken von Magento als E-Commerce System und zeigt auf, wie Adobe als Content-Spezialist die Shops begleiten kann. So könne Adobe gerade in früheren Schritten der Customer Journey mit Hilfe der Adobe Experience Cloud und seiner eigens entwickelten Maschine-Learning-Technologie „Sensei“ dabei helfen, Echtzeitprofile von Kunden aufzubauen, Omni-Channel Marketing zu betreiben oder Inhalte in den richtigen Formaten und Formen bereit zu stellen oder bei Produktempfehlungen zielgenau zu beraten.

Aber auch wenn sich nicht jeder Händler die Experience Cloud von Adobe leisten kann. Sowohl Adobe als auch Magento machten deutlich, dass sie weiter auf die starke Magento Community und auch die Kunden im kleinen und mittleren Segment setzen. „You are Magento – let us know what works for you and what you need!“ betonte Ben Marks, Mitglied im Magento Advisory Board.